Leba bis Danzig

28. Mai 2007 -Wladyslowowo-

Letzter Morgen in Leba: Um 07:30 Uhr aufgestanden, wie am Vortag geplant, allerdings lassen uns bereits um 05:00 Uhr lärmende Angler senkrecht in der Koje stehen. Nach dem Frühstück wird beim Hafenkapitän ausgescheckt, dann 227 l Diesel (0,93 €/l) getankt und um 08:45 Uhr in Leba abgelegt. Wieder ein Traumtag, wolkenlos, um 25° C, nur der Wind ist so schwach, dass letzten Endes von den insgesamt 37,4 sm bis Wladyslowowo nur 7,1 sm gesegelt werden, da es ansonsten leicht ein Nachttörn hätte werden können. Es geht sehr nahe an der wunderschönen Pommerschen Küste entlang, die uns einmal mehr sehr nachhaltig beeindruckt. Um 15:10 Uhr machen wir im Fischereihafen Wladyslowowo fest. Wir haben jetzt insgesamt 314,2 sm seit Fehmarn im Kielwasser.

Nach der üblichen Anmeldung über Funk kommt der Grenzschutz ans Schiff, möchte aber nur den Namen des Skippers aufgeschrieben bekommen. Wozu bleibt unklar? Anschließend, trotz der Hitze, stehen Stadterkundung und Einkauf per Fahrrad auf dem Programm. Ein Traumtag.

 

 

 

 

29. Mai 2007 -Danzig-

Um 09:45 Uhr legen wie in Wladyslawowo ab, mehrfache Anrufversuche bei Port Controll werden nicht beantwortet. Es ist warm, der Himmel strahlend blau. Wie üblich jedoch kaum Wind. Wir motoren deshalb an der Küste der Halbinsel Hel entlang, segeln wäre zwar schöner, aber angesichts einer für uns unklaren Querung zweier militärischer Sperrgebiete und mehrerer am Horizont lauernder Marineschiffe sehen wir auch Vorteile. Nach der Rundung des Kaps Hel und der Einsteuerung in die Danziger Bucht bezieht sich der Himmel und es fängt an zu regnen. Kurz vor Danzig ist der Spuk jedoch wieder vorbei und es setzt sich das hochsommerliche Wetter fort (s. Fotos). Um 15:30 melden wir uns bei Port-Control Danzig an, nehmen kurz am Kai Kontakt mit dem Grenzschutz auf (woher, wohin, wieviele Personen) und setzen unsere Fahrt durch die Hafenanlagen bis ins Zentrum der Stadt fort, wo wir um 16:30 in der Marina Danzig, direkt gegenüber dem Wahrzeichen Danzigs, dem Krantor, anlegen. Ein tolles Ambiente, das steht auf dem ersten Blick bereits fest. Insgesamt sind wir 43,6 sm unterwegs gewesen, davon (leider) nur 2,5! sm gesegelt.

 

Hier geht es weiter ...                                                        ... und hier gehts zurück