Finnland bis Haparanda

Autor: Hans-Joachim

 

Sonntag, 26. Juni 2011 - von Schweden zu den Alandinseln

Um 14.00 haben wir 34 Sm hinter uns, der Leuchtturm Tvärven liegt querab. Wir nehmen als Ansteuerungspunkt den Beginn eines direkt zum Osthafen Mariehamns führenden Fairways. Langsam meldet sich auch der Wind zurück. Zuerst NW um 2 Bft. der uns nicht wirklich weiter hilft. Zu schwach und für uns zu hoch am Wind. Wir wollen auch keine Zeit verlieren. Um 15.15 rollen wir dann doch unsere Segel aus, da der Wind etwas westlicher gedreht und auch an Stärke zugenommen hat. Mit 40° zum scheinbaren Wind machen wir um 5 kn, nach einiger Zeit 7 kn Fahrt. Immerhin 16 Sm Segelvergnügen loggen wir, als ich kurz vor Beginn des Fairways, um kurz nach 17.00, beim Studium der Detailkarten bemerke, dass uns eine nur fünf Meter hohe Brücke im Wege ist. Gerade noch kriegen wir die Kurve, müssen aber einen Zusatzweg von 6-7 Sm in Kauf nehmen, die wir uns bei einer direkten Ansteuerung eines östlich gelegenen Fairways hätten sparen können. Sehr ärgerlich!

So heißt es Segel weg, Motor an und ab über verwinkelte Schärenwege zum Osthafen Mariehamns, wo wir um genau 20.00 nach insgesamt 71 Tagesmeilen anlegen. Kurze Zeit später ist der Campari im Glas und wir stoßen auf eine gelungene Überfahrt von Schweden zu den Alandinseln (autonomes finnisches Staatsgebiet, mit eigener Flagge) und auf zwei besondere Anlässe bei Freunden in Deutschland an.

Osthafen von Mariehamn  -  Aufgenommen nachts um 00.10!

Wir befinden uns jetzt nördlich des 60. Breitengrads. Es dämmert erst um Mitternacht. Um 03.00 ist es bereits wieder taghell.

Osthafen von Mariehamn  -  Aufgenommen Montag, 27.6. um 10.00 früh

Mit der Wahl des Osthafens haben wir uns endgültig für den Weg nach Norden, entlang der finnischen Westküste, entschieden. Wir wollen kleinere Schläge und keine Gewaltmärsche machen. Als Zeithorizont denken wir an 14 Tage Nordkurs. Nächster Hafen soll Uusikaupunki auf knapp 61° Nord sein. Wir besorgen uns deshalb noch schnell neueres Kartenmaterial und werden auch (das erste mal seit 2 Jahren) 300 bis 400 l Diesel nachtanken, bevor wir uns heute Nachmittag um 15 - 20 Sm bewegen wollen.

Montag, 27. bis Mittwoch 29. Juni 2011 - von Mariehamn nach Bärö und weiter
                                                                 nach Uusikaupunki/Finnland

Das Tanken war mit einigen Komplikationen verbunden. Der Automat akzeptierte nur finnische Visa-Karten. An einer einzigen Tanksäule war Barzahlung möglich. Die hatte jedoch eine Zapfpistole mit einem Füllstutzendurchmesser für Kriegsschiffe. So kam zum ersten Mal unser großer "Nürnberger Trichter" zum Einsatz. Das Prozedere dauerte und dadurch verpassten wir unsere für 16.00 geplante Passage der ca. 1,5 Sm entfernten Lemströmbrücke. Die ließen konnten wir dadurch erst um 17.00 passieren.

Drehbrücke im Lemlandkanal

Bei herrlichstem Wetter machen wir dann doch noch einen ordentlichen Schlag von 33 Sm, allerdings müssen wir bei lediglich 1-2 Bft. motoren. Um 21.50 legen wir in dem niedlichen Hafen Svartudden auf der Insel Bärö fest. Der Eigentümer übernimmt unsere Leinen und erzählt uns unter anderem, dass bei bis zu 70 cm Eisdicke bis in den April hinein alle Inseln mit dem Auto bequem erreicht werden konnten. Wir bestellen für das Frühstück fünf backfrische Brötchen und sitzen anschließend noch lange im Cockpit unseres Bootes.

Svartudden auf der Insel Bärö um 22.30 Uhr

Um 23.08 geht die Sonne auf Bärö unter

Am anderen Morgen verlassen wir Bärö im Aland-Insel-Archipel um 10.30 und machen uns auf den 40 Sm langen Weg nach Uusikaupunki an der Westküste Finnlands. Die Sonne brennt uns aufs Haupt und der Preis dafür ist eine absolute Flaute.

Noch weht die Gastlandflagge der Alandinseln im Fahrtwind

Ein Segelversuch bringt uns lediglich drei Sm, bei 2 Knoten Fahrt geben wir schnell wieder auf. Um 17.00 legen wir in Uusikaupunki an, mit 60° 47,7 N haben wir unsere bisherige nördlichste Breite (Turku 2007) überschritten. Ein Marinero nimmt unsere Leinen an und begrüßt uns auf deutsch mit herzlich Willkommen (wenn wir uns dann an unseren Russlandtörn erinnern ...). Wir sind vom Flair dieses Hafens begeistert und bezahlen unmittelbar für zwei Tage, bis Donnerstag, den 30. Juni. Mit 19 €/Tag sind wir dabei, einschließlich Duschen, Strom, Wasser, Internet und täglichem grenzenlosen Saunieren (wenn wir wollen), da kann man nicht meckern. Um 18.00 haben wir per Fahrrad Lidl gefunden (wir riechen inzwischen, wo Lidl sich angesiedelt haben könnte) und einen größeren Einkauf erledigt.

Wir steuern den Hafen am alten Packhaus in Uusikaupunki an

Der Herr der Pinguine oder Pinguine ... da war doch mal was?

Wassertemperatur momentan 23,7°. Das glaubt uns doch kein Schw...!

Diese Erfrischung (?) war notwendig

Die Alte Kirche von Uusikaupunki aus dem Jahr 1629

Kriegsheldengräber 1941-44

Straßenzug im alten Holzhausviertel

Vor dem Lotsenmuseum

Die Neue Kirche von Uusikaupunki

Am Rande einer 1,3 km langen ganzjährig geöffneten Skilanglaufpiste / Wir kamen leider nicht durch die Sperre

Hafenimpressionen in Uusikaupunki am späten Abend

 

Donnerstag, 30.06. bis Sonntag 03.07 2011 - von Uusikaupunki über Rauma und
                                                                        Krooka nach Kristiinankaupunki

Bei herrlichstem Sommerwetter verlassen wir um 10.15 Uusikaupunki mit dem Tagesziel Rauma. Bei südlichen Winden um 2 Bft machen wir nur einen einzigen Segelversuch, der uns in 40 Minuten um lediglich 2 Sm voran bringt, ehe wir einmal mehr entnervt aufgeben. Unsere bisherige gute Segelbilanz kann hier nicht weiter aufpoliert werden. Wir motoren zur Zeit mehr als wir segeln und wenn man den Wetterberichten glauben darf, wird das wohl noch einige Tage so bleiben.

Kein Wasser, kein Strom und kein W-Lan  -  im Hafen von Syväraumalahti  61° 08,4 N, 21° 28,4 E

Um 15.40 haben wir 35 Sm auf der Logge und in Rauma festgemacht. Die Altstadt mit dem größten historischen Holzhausstadtteil Scandinaviens ist UNESKO-Weltkulturerbe. Die etwa 600 traditionellen finnischen Holzhäuser beherbergen mehr als hundert Boutiquen, Kunsthandwerkateliers, Restaurants und Museen. Wir machen uns mit den Fahrrädern auf den Weg, besichtigen unser Erbe und kehren dann ins Restaurant Mr. Jones zum Abendessen ein.

Unterwegs gesehen: Die drei Damen vom Fluss (nicht vom Grill)

Holzhäuser in der Altstadt von Rauma

Um 04.30 werden wir durch ein Gewitter geweckt. Stehen auf und legen uns wenig später nochmals hin. Aber an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Um 06.00 sitzen wir am Frühstückstisch und um 07.00 lösen wir unsere Leinen. Es regnet leicht. Zum ersten Mal seit unserem Törnbeginn kommen unsere Segelanzüge zum Einsatz. Wir navigieren sehr vorsichtig durch das mit Steinen und Unterwasserfelsen gespikte Schärenfahrwasser, verfransen uns trotzdem einmal. Gegen 09.00 ist die Sonne wieder voll da, die Segelanzüge haben ihre Aufgabe erledigt, die übliche leichte Sommerbekleidung ist wieder gefragt. Es wird schnell schwül-heiß. Alles klebt. Mittags messen wir im Cockpit 29,5°, im Salon 32,5° C. Wir stehen immer wieder auf den Cockpitbänken und kühlen uns im Fahrtwind ab.

Um 15.30 legen wir nach 55 Sm in Krookka an einer Gästebrücke, direkt neben dem Ortsgemeinschaftshaus, an. In der letzten Fahrstunde näherte sich erneut eine Gewitterfront mit dumpfen Grollen. Etwa eine halbe Stunde nach dem Anlegen öffnet der Himmel, begleitet von mächtigen Blitzen und Donnerschlägen, seine Schleusen. Wir sitzen in unserer Kuchenbude und genießen das gewaltige Spektakel. Nach einer knappen Stunde scheint die Sonne wieder, als wäre nichts gewesen.

Die Gästebrücke von Krookka   -   61° 51,1 Nord

Das musste sie aber auch: Hinter dem Gemeinschaftsgebäude mit seinen beiden großen Festsälen ist ein Freilufttheater mit Seebühne, eigenem Bootsanlege sowie einem Pavillon für ein kleines Orchester angeordnet und dort beginnt um 18.00 eine Operette mit schmissigen Melodien und vielen Darstellern. Die Besucherreihen sind bestens gefüllt, wir können leider nur über die Absperrung schauen und die Handlung nur zum Teil verfolgen. Die Gesänge haben uns jedoch sehr beeindruckt.

Viele Besucher der Freiluftoperette schützen sich gegen die sengende Sonne durch (Regen-) Schirme

Am besten fanden wir die Chorgesänge

Für uns unlesbar und nicht aussprechbar - finnisch muss so schwer wie chinesisch sein

Wetterprognose eines netten Finnen, in Krookka extra für uns erstellt

Heute ist Sonnabend, der 2. Juli. Um 10.50 geht es weiter. Wir wollen nach Kristiinankaupunki, um dort bis Montag zu bleiben. Für die Nacht und bis Sonntag Nachmittag hat der DWD 5-6 Bft aus N-NW und Böen mit 7-8 Bft vorausgesagt. Wir wissen nicht ob das stimmen wird, sehr viel Verlass war auf die Prognosen bisher nicht. Auf alle Fälle soll es sonnig bleiben, sich zwar bis Montag etwas abkühlen, aber bis Mittwoch schon wieder um die 27° C warm sein. Um 15.50 erreichen wir nach 32 Sm unser Tagesziel.

Am 2. Juli an der Gästebrücke von Kristiinankaupunki  -  62° 16,4 N

Wir kommen mit einem jungen finnischen Segler - mit Rastalocken - ins Gespräch, der uns aus Nord kommend, Hinweise und Tipps für unseren weiteren Weg nach Norden gibt

Die alte Holzkirche Ulrika Eleonora von Kristiinankaupunki aus dem Jahr 1700

Auch hier wieder gepflegte Heldengräber

Den späten Sonntagabend verbringen wir lesend im Cockpit

 

Montag, 04.07. bis Sonnabend 09.07   -  von Kristiinankaupunki über Kaskinen,
                                                                 Vaasa und Mässkär nach Haparanda

Montag früh legen wir um 09.00 in Kristiinankaupunki ab. Unser Tagesziel ist die lediglich 15 Sm entfernte Insel Kaskinen, die wir bereits um 11.20 erreichen. Hier bunkern wir nochmals Wasser und nach Mariehamn weitere 250 l Diesel (kann hier oben durch die zumeist anzutreffenden Automatentankstellen, die häufig nur finnische Karten akzeptieren, zum Problem werden) und wollwn unsere Wäsche waschen, bevor es in die letzte Etappe nach Haparanda geht. Wir werden hier sehr freundlich und zuvorkommend empfangen. Kaum haben wir angelegt, wird unsere Nationale aufgezogen. Den ersten wirklich trüben Tag unserer diesjährigen Reise nutzen wir zu einer Fahrradtour über die Insel und zu einem langen Saunaaufenthalt. Wir verbringen hier einen sehr entspannten Tag.
                                                             

Wir vertreten hier Deutschland  -  Deutsche Boote verirren sich im Bottnischen Meerbusen eher selten

Ein lauschiges Plätzchen  - mit Wasser/Strom/Diesel/Duschen/Sauna/W-Lan

Fischverladung im Fischereihafen auf der Südspitze der Insel Kaskinen

Am Dienstag, den 5. Juli, ist der Himmel anfangs noch bedeckt, es gibt jedoch im Tagesverlauf immer mehr Aufheiterungen. Wir haben um 08.30 in Kaskinen abgelegt und wollen bis zum Abend Vaasa erreichen. Die Lufttemperatur beträgt angenehme 20-21°, von Wind kann man kaum reden: Von Flaute bis 1-2 Bft. aus Nord. Wir messen mit 11° bis zu 18° unterwegs die unterschiedlichsten Wassertemperaturen. Vielleicht hängt dies mit der bis in den April hinein geschlossenen Eisdecke zusammen. Wahrscheinlich aber auch mit einer wetter- und windabhängigen Vermischung kalter Tiefenströmungen mit dem Oberflächenwasser.

Das ewige Motoren ist langweilig und ermüdend. Wir stellen den Automaten ein, lesen im Cockpit und lösen uns mit der Wache ab. Alle paar Minuten ein Blick nach vorne. Einige Male verlassen wir den Fairway durch die Schärenlandschaft, um bei ausreichender Wassertiefe den Weg abzukürzen. Mit der Auto-Nav-Funktion fährt uns unsere Selbststeueranlage dann absolut genau auf einem vorher auf dem Plotter markierten Vorausstrahl. Als ich dabei wieder einmal routinemäßig unseren Kurs überprüfe, sehe ich plötzlich auf der Back- und auf der Steuerbordseite Fischerfähnchen, die sich gewöhnlich mittig passieren lassen. Hier wird jedoch Sekunden später klar, dass dies nicht funktionieren wird. Vor uns liegt eine km-lange Perlenkette mit Kunstoffbällen im Wasser: Ein durchgehendes Fischernetz!. Motor auskuppeln, einen kleinen Moment warten und dann vol zurück! Höchsten zwei bis drei Meter vor dem Netz können wir das Boot aufstoppen! Langsam nimmt es dann Fahrt zurück auf. Nochmal Glück gehabt. Wir wischen uns den Schweiß von der Stirn und navigieren uns mit Ausguck auf den Fairway zurück. Dabei stoßen wir nochmals auf eine endlose Netzkette. Wird nicht wieder vorkommen. Abseits der vorgegeben Fairways wird zukünftig dauerhaft Ausguck gehalten!

Um 17.50 machen wir im Vaasa-Gästehafen Vaskiluoto nach 63 endlos scheinenden Seemeilen fest. Die Sonne lacht wieder am Himmel (Sonnenuntergang heute in Vaasa 23.38, Sonnenaufgang 03.36 Ortszeit, es wird nicht mehr dunkel). Es gefällt uns hier und wir werden zwei Tage bleiben.

Auch in Vaasa wird nach unserer Ankunft die deutsche Flagge gehisst. Diese nette Geste berührt uns immer wieder

Blick auf den Hafen Vaasa-Vaskiluoto

Eines der vielen stadtnahen hübschen Strandbäder mit feinstem Sandstrand

Vaasa hat etwas über 50.000 Einwohner und an mehreren Hochschulen ca. 12.000 Studenten. Die Innenstadt ist wie alle schwedischen Gründungen rechtwinklig und in Gitternetzform mit breiten Straßenzügen angelegt. Die vierspurige Hauptachse wird von 4-5-stöckigen Gebäuden flankiert, besitzt links und rechts großzügige Bürgersteige und der Mittelstreifen ist parkartig mit Baumreihen begrünt. Sie geht später in eine breite Fußgängerzone über. Das Zentrum macht einen großstädtischen Eindruck.

Bei 21,9° Wassertemperatur darf ich beim Thema Strandbad ebenfalls nicht fehlen

Dazu gehört der Kopf gewaschen und ...

... der Clou: Eine heiße Dusche auf der Badeplattform

Am Donnerstag geht es wieder einen kleinen Schritt weiter Richtung Norden. Wir legen um 09.20 ab, haben bereits stechende Sonne und ... absolute Flaute! Später kommt ein Hauch Wind aus Nord auf.

Wir verlassen Vasa: Hitzeheiß und Flaute

Wir passieren die Sommarrösbrücke mit 24 m Durchfahrtshöhe

Segelversuch am Nachmittag: Wir schaffen gerade mal 7 Seemeilen

Die Insel Mässkär: Wir finden dort einen der hübschesten und friedlichsten Häfen unserer bisherigen Reise

Ansteuerung nach 61 Tagesmeilen  -  63° 43,7 Nord, 022° 34, 8 E

Geschafft

Am Freitag, den 08. Juli verlassen wir den diesen hübschen Flecken Erde und beginnen unsere letzte Etappe in Richtung Norden. Wir wollen das gute Wetter (Wind 0-2 Bft aus Nord, später auf E-SE drehend 3-4 Bft) nutzen und die etwas über 130 Sm bis dicht an den Polarkreis in einem Schlag bewältigen. Eine Nachtfahrt ist angesagt, Sonnabend früh wollen wir in Haparanda, am nördlichsten Ende der Ostsee anlegen.

Hier kann nur der Motor helfen, Wegepunkt 86 Sm voraus, Kurs 13° - erst am Abend können wir segeln

Mitternacht, kurz vor dem Sonnenuntergang

Sonnenuntergang 00:04 Uhr auf der Backbordseite (Kurs 13°) - es bleibt taghell

02:54 geht die Sonne auf der Steuerbordeite auf (immer noch Kurs 13°)

Der neue Tag ist da

Um 07.30 finnischer Zeit, hier ist es jetzt 06.30, machen wir nach 137 Seemeilen im schwedischen Haparanda Hamn, 65° 46, 31 N, 23° 54,02 E, fest - das nördliche Ende der Ostsee ist erreicht! Wir verschaffen uns einen ersten Eindruck vom Hafen und seinen Einrichtungen, nehmen ein kurzes Bad (23° Wassertemperatur!) und legen uns dann erst einmal bis 11.00 aufs Ohr.

Wir sind am Ziel unserer Reise angekommen: Haparanda Hamn

Danach geht es per Fahrrad in die 16 km entfernte Doppelstadt Haparanda/Tornio (Finnland). Es ist knapp 30° warm, die Sonne scheint uns unerbittlich aufs Haupt, es wird eine anstrengende Tour. Zum Schluss haben wir über 50 km auf dem Tacho, für diesen Tag etwas zu viel. Einen geeigneten Pkw konnten wir nicht mieten, alle Mietwagen waren an diesem Wochenende vergeben. Wir sehen im Internet, dass Lulea (mit internationalem Flughafen) eine bessere Adresse ist. Dort stehen Mietwagen jeder Kategorie zur Verfügung. Lulea wird eine unserer nächsten Stationen sein.

Den Abend verbringen wir mit einer Erdbeerbowle im Cockpit, Bettina geht früh schlafen und ich fummel noch bis 24.00 im Internet herum. Morgen werden wir einen Ruhetag einlegen, Skype-Telefonate führen und uns über unsere weiteren Planungen Gedanken machen. Wir berichten auf der nächsten Seite Haparanda bis Stockholm weiter über unsere Reise.

 

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