Auf dem Vänernsee

Dienstag, 17. Juni 2008

Gegen 17.00 erreichen wir in den Ekens-Schären-Garten, ein riesiges Naturreservat. Wir schlängeln uns durch die engen Fahrwasser. Links und rechts von unserem kurs liegen Granitfelsen im Wasser, fast zum greifen nahe.

Um 17.45 machen wir nach insgesamt 41,3 sm im kleinen Fischerort Spiken (58° 41,5N, 013° 12,1E) fest. Der Hafen liegt im Ekens Skärgard innerhalb eines breiten Schilfgürtels umgeben von diversen und wie Puppenstuben am Hafen aufgereihte Fischräuchereien. Es soll der größte Binnenfischer-Hafen in Nordeuropa sein. Alles ist aufgeräumt und sehr hübsch anzusehen. Hier wollen wir zwei Tage bleiben.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Wir bleiben heute noch in dem einladenden Ort. Nach dem Frühstück machen wir per Fahrrad einen Abstecher zum mächtigen, weißen Schloss Läckö, einer der Touristenattraktionen am Vänernsee, die allerdings zur Zeit innen uns außen renoviert wird und deshalb nur etwas eingeschränkt zu besichtigen ist. 6,5 km betrug die Straßenentfernung von Spiken nach Läckö. Am späten Nachmittag nehmen wir einen weiteren Anlauf und wählen diesmal den kurzen Wanderweg durch den Wald zum Schloss (ca. 2 km), setzen uns dort für längere Zeit auf einen der Schärenfelsen in die Sonne und genießen ganz einfach die abendliche Atmosphäre.

Zurück auf dem Schiff nehme ich mir unseren Motor vor und führe alle erforderlichen Kontrollen durch.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Wir verlassen Spiken mit dem Ziel Ekenäs im Värmland um 11.55 Uhr. Die Strecke führt quer durch den Schärengarten und ist nur 15,5 sm lang. Morgen ist Mittsommer, ein Feiertag in Schweden. Wir wollen uns an diesem Tag abends mit unserem Sohn Robert in Karlstad, weitere 36 sm entfernt, treffen. Ekenäs ist Natur pur. Es gibt einen hübschen kleinen Bootsanleger innerhalb eines Schären- und Schilfgürtels, mit Trinkwasser und Stromversorgung, einen kleinen Hafenkiosk und das war es dann auch schon. Der nächste Ort mit Einkaufmöglichkeiten und vor allen Dingen einem Geldautomaten, wir brauchen dringend Schwedenkronen, liegt über 40 km entfernt!

 

 

Bei der Fahrt hatten sich Geräusche an der Schraube zunehmend verstärkt, die ich als sich von der Welle ablösende Opferanode ortete, ganz sicher war ich mir jedoch nicht. Deshalb ging es am späten Nachmittag ins hier ca. 18° kalte oder- je nach Standpunkt- auch warme Wasser. Bereits der erste Tauchgang erbrachte das beruhigende Ergebnis, dass ich mit meiner Einschätzung richtig gelegen habe. Eine Viertelstunde Montagetätigkeit mit einem Schraubenzieher unter Wasser brachte dann auch die Wellenanode als des Übels Kern an das Tageslicht. Nochmal Glück gehabt.

Abends nahm dann plötzlich der Wind so stark zu, dass ich mich um eine Internetvorhersage bemühte. Der SMHI sagte für Freitag 8-13 m/s Wind mit Starkwindböen voraus. Ohne Segel bei um die 7 Windstärken auf einem uns unbekannten Gewässer, das behagte uns nicht. Ich rief deshalb Robert an und warnte ihn vor: Eventuell würden wir nicht kommen können.

Freitag, 20. Juni 2008

Der Wind bläst unverändert mit fünf bis sieben Windstärken. Wir entscheiden uns, in Ekenäs zu bleiben, kein Risiko einzugehen und geringere Windgeschwindigkeiten abzuwarten. Robert können wir noch kurz vor dem Abflug informieren. Er wird erst einmal in Stockholm bei Ulrika, der Tochter einer Cousine von mir bleiben. Insofern ist dieses Problem gelöst. Unser Kronen-Problem läßt sich ebenfall, im Hafenkiosk, lösen!

Wir machen einen längeren Fahrradausflug und besichtigen unter anderem 4.000 Jahre alte Felszeichnungen, die Boote darstellen.

Vor 4.000 Jahren in die Felsen geschlagen: Die Schiffe von Ulvudden

Es fehlten nur noch Elche!

Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende (weniger Wind und dafür hohe Temperaturen, wären noch besser)

 

Sonnabend, 21. Juni 2008

Auch heute hat der Wind noch nicht nachgelassen. Mit uns wartet ein norwegisches Motorboot auf moderate Windverhältnisse, die wir aufgrund der Vorhersagen jetzt für Sonntag erwarten. Der Tag bringt bis auf einzelne durchziehende Wolkenfelder viel Sonne, so dass wir uns für ca. zwei Stunden mit einer Decke bewaffnet auf eine der warmen Granitplatten verziehen und uns dort in die Sonne legen.

 

Sonntag, 22. Juni 2008

Bereits um 08.30 Uhr werfen wir die Leinen los und machen uns auf den Weg nach Karlstad. Um 18.40 wird Robert aus Stockholm kommend dort auf dem Bahnhof eintreffen und wir wollen ihn abholen. Es ist für die Jahreszeit zu kühl, wenigstens ist der Wind seit gestern deutlich, auf etwa 4 Windstärken, zurückgegangen. Ab und zu kommt sogar die Sonne zum Vorschein. Es wird dann sofort warm im Cockpit. Kurz vor Karlstad fängt es dann doch noch an zu regnen. Wir haben genau 37,0 sm auf der Logge, als wir um 15.05 Uhr in der Stadtmarina anlegen. Wir bauen sofort unsere Kuchenbude auf, die gerade bei Regen immer wieder hervorragende Dienste leistet. Pünktlich um 18.40 Uhr trifft Robert ein und es wird trotz des Dauerregens noch ein gemütlicher Abend.

Montag, 23. Juni 2008

Wir wollen heute noch in Karlstad bleiben und machen am späten Vormittag eine Stadtbesichtigung. Anschließend besuchen wir das Värmlandmuseum, das sich thematisch mit der Entwicklung dieser schwedischen Provinz seit der Besiedlung durch den Menschen befasst. Das Wetter spielt zwischenzeitlich verrückt, strömender Regen wechselt sich mit Sonnenschein ab. Karlstads Zentrum wird durch mehrere parallel und großzügig angelegte Fußgängerzonen geprägt, die untereinander immer wieder durch Malls nach amerikanischen Muster verbunden sind. Den riesigen Marktplatz, mit Blumenampeln geschmückt und umgeben von Restaurants aller Größen- und Preisklassen, durchweg mit Außenbewirtschaftung, würden wir gern noch einmal und dann bei freundlichem und vor allem warmen Wetter sehen.

Im Gästehafen von Karlstad

Am späten Nachmittag machen Robert und ich eine 30 km lange Radtour ...

... die uns an der Schärenküste entlang auch an dieser Holzkirche vorbei führt

Dienstag, 24. Juni 2008

Es ist immer noch deutlich zu kühl, aber immhin zeigt sich die Sonne, von kurzen Unterbrechungen einmal abgesehen, heute gnädig. Wir frühstücken gemächlich und verlassen Karlstad um 10.35 um in das 27 sm entfernten Kristinehamn aufzubrechen, an der nordöstlichen Spitze des Vänern gelegen. Es wird eine schöne Fahrt (auch wenn uns Motoren bei idealen Segelverhältnissen weh tut) durch einen landschaftlich sehr beeindruckenden Schärengarten, der uns navigatorisch große Aufmerksamkeit abverlangt.

Aquamarin bei der Ansteuerung des nach Kristinehamn führenden Välösunds

Im Välösund ...

Kristinehamn empfängt uns um 14.30 Uhr freundlich, der Hafen hat alle erdenklichen und notwendigen Einrichtungen (nur keine drahtlose Internetverbindung, scheint in Schweden nicht bekannt zu sein), sogar Lidl und einen riesigen Coop-Markt gibt es in etwa 300 Meter Entfernung. Da wird dann auch eingekauft, was das Portemonnaie nur so hergibt.

... und hier bereits bei der ersten Stadterkundung

Einige Eindrücke von unserer obligatorischen abendlichen Fahrradtour

Picassoskulptur am Ausgang zum Vänernsee

 

Mittwoch, 25. Juni 2008

Es ist mit kleinen Unterbrechungen sonnig aber immer noch zu kühl. Wir verlassen Kristinehamn um 10.50 Uhr Richtung Sjötorp, 58°50N, 013°59E, dem 32 Seemeilen entfernten Eingang zum Götakanal.

Wasserfront Kristinehamn

In Sjötorp kommen wir um 15.40 an. Ob wir bleiben werden, oder nochmals einige Sm drauflegen, machen wir davon abhängig, ob wir dort das EM-Spiel Deutschland-Türkei sehen können. Wir können, ein deutsches Seglerehepaar mit Satelitenfernsehen an Bord lädt uns für den Abend ein. Vielen Dank. Der kleine Ort Sjötorp hat Charme und lebt darüber hinaus auch atmosphärisch von den vielen Booten aus ganz unterschiedlichen Ländern, die hier ihre Götakanalpassage beginnen oder beenden. Wir besichtigen den Kanalort und machen eine Radtour entlang dem Götakanal bis zur Schleuse Nr. 8 und schauen uns abends das Halbfinale im ZDF an.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Wir stehen spät auf und machen nach dem Frühstück einen weiteren Spaziergang durch Sjötorp. Um 12.20 brechen wir in das nur 20 km entfernte Mariestad auf. Am Nachmittag kommt mehrmals die Sonne zum Vorschein, es ist dann immer sofort sehr warm. Wir erreichen Mariestad bereits um 14.15. Die Stadt gefällt uns auf anhieb: Ein schöner Stadthafen mit allem Komfort und einer guter Atmosphäre, die Altstadt ist nur wenige Meter entfernt. Und das Beste: Seit Dänemark steht uns das erste drahtlose Lan für unsere Internetnutzung zur Verfügung. Wir können damit endlich unsere Internetseite aktualisieren und end- und kostenlos nach Deutschland telefonieren. Aber erst einmal kaufen wir den Bootsausrüster im Hafen leer (Kleidung), danach machen wir einen Stadtbummel und anschließend besuchen wir drei gemeinsam ein Cafe.

Im Satdthafen von Mariestad

Skype machts möglich: Videogespräch nach Deutschland mit Tochter und Enkelkindern

 

Freitag, 27. Juni 2008

Uns gefällt es in Mariehamn. Wir entschließen uns, es heute ruhig angehen zulassen und noch einen weiteren Tag zu bleiben, um die Stadt und ihre Umgebung näher kennen zu lernen. Es ist heute etwas wärmer als in den letzten Tagen und bis zum frühen Abend auch sonnig. Während einer längeren Radtour holt uns dann aber wieder der Regen ein. Mehr als eine halbe Stunde müssen wir uns auf einem Campingplatz unterstellen, bis wir ohne durchnässt zu werden weiter fahren können.

Nachmittags konnte ich ein längeres Gespräch mit unserem Rigger Hampus Wennerlund in Göteborg führen. Danach scheinen die Arbeiten dort im Zeitplan zu liegen. Der Mast ist bei Selden in der Produktion und wird Mitte bis Ende nächster Woche ausgeliefert. Wenn alles gut geht ist Aquamarin Anfang der 28. KW wieder eine Segelyacht.

Sonnabend, 28. Juni 2008

Wir verlassen Mariehamn um 11.10 Uhr nachdem wir der Tankstelle unsere Aufwartung gemacht haben. 306 Liter Diesel für knapp 500 Euro. Wir brauchen dringend unsere Segel! Bereits um 14.30 Uhr machen wir im Fischerhafen Spikens fest, den wir auf der Herfahrt schon einmal besucht hatten. Unterwegs bemerkt Robert, dass er für seine Rückfahrt nach Stockholm in Mariehamn eine Bahnkarte für Linköping (östlich des Vetternsees gelegen) statt für Lidköping, am Südende des Vänern gelegen, erworben hat. Auslöser war sicherlich meine unpräzise Ansage. Für morgen steht Lidköping auf dem Programm, was natürlich nur Sinn macht, wenn Robert von dort aus auch am Montag nach Stockholm fahren kann. Um das zu klären, schnappen sich Robert und ich die Fahrräder, verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen und starten nach Lidköping. Hin und zurück werden es 60 km, für die wir bei strahlendem Sonnenschein -aber warum kommt der Wind eigentlich immer von vorn- in dem hügeligen Gelände etwas über drei Stunden brauchen.

 

Sonntag, 29. Juni 2008

Bei bedecktem Himmel geht es heute mit dem Boot 13 sm nach Lidköping. Das ist deutlich weniger strapaziös als mit dem Rad. Kurz nach dem Anlegen treffen wir Gisela und Wolfgang Kroog, die wir im letzten Jahr in Polen und Litauen mehrfach getroffen haben und mit denen wir auch darüber hinaus noch Kontakt hatten. Sie haben von Stockholm aus den Götakanal befahren und wollen mit ihrem Boot jetzt einige Wochen auf dem Vänernsee bleiben. Über unser Motorboot wundern sie sich sichtbar. Die Suche nach einer Gelegenheit, das heutige EM-Endspiel zwischen Deutschland und Spanien sehen zu können, erübrigt sich jetzt. Gern nehmen wir die Einladung der Kroogs auf ihr Boot an. Satelitenfernsehen fehlt noch auf unserem Schiff, steht aber für 2009 auf der Wunschliste. Es wird ein außerordentlich netter Abend, trotz des spanischen EM-Gewinns.

 

Montag, 30. Juni 2008

Um 6.30 Uhr heißt es heute aufstehen. Robert hat bald seine Sachen gepackt und wir frühstücken ein letztes Mal gemeinsam, bevor es Abschiednehmen heißt. Wir sind alle sehr traurig, waren es doch trotz des nur durchwachsenen Wetters äußerst schöne, entspannte und auch interessante Tage, die wir gemeinsam verlebt auf dem Vänernsee verbracht haben. Um 8.35 Uhr sitzt Robert im Bus nach Skövde, von dort geht es dann per ICE nach Stockholm, weiter zum Flughafen und dann nach Hannover.

Touristoffice auf dem Marktplatz in Lidköping

Unsere Stimmung ist etwas gedrückt, Robert fehlt bei der Radtour durch den großzügig angelegten Ort, mit einem hübschen Kern. Wir holen am Automaten Geld, gehen einkaufen und entschließen uns dann zurück nach Spikens zu fahren. Wir verabschieden uns von den netten Kroogs und laufen um 12.00 Uhr aus. Die Sonne scheint wieder, es ist warm und mit der Sonne kommt auch unsere gute Laune zurück. Um 15.00 Uhr hat uns Spikens wieder!

 

Dienstag, 01. Juli 2008

Für heute ist Ankern im Flarkesjön angesagt. Es ist sehr warm, wir trödeln lange herum und bewegen uns erst um 14.30 langsam aus diesem schönen Hafen. Unser Tagesziel liegt auf dem Weg nach Vänersborg, ist gegen alle Windrichtungen geschützt, umgeben von Wald und Schilf, in landschaftlich schönster Umgebung. Der Weg dort hin, mitten durch den Schärengarten des Vänern wird abenteuerlich. Mit zwei Meter Mindesttiefe ausgezeichnet, zeigt unser Echo immer wieder ein Meter Wassertiefe an, bei extrem schmaler Rinnenbreite. Sicherlich sind es Wasserpflanzen, die uns narren. Ganz wohl ist uns aber nicht. An manchen Stellen ist die Rinne nur 6-7 Meter breit. Dann müssen Haken geschlagen werden, häufig muss fast auf der Stelle gedreht werden. Nach eineinhalb Stunden können wir diesem Irrgarten endlich entrinnen und für den Rest einen äußeren Schärenweg wählen.

Geschafft, wir haben unseren Ankerplatz erreicht

 

Mittwoch, 02. Juli 2008

Wir haben uns heute Mittag spontan entschieden, das ruhige und schöne Wetter zu nutzen und uns bereits heute Richtung Vänersborg und dann direkt zurück nach Göteborg "vom Acker" zu machen. Um 13.20 heißt es Anker auf, wir verlassen unsere schöne Ankerbucht und starten die "Heimreise". Der Vänern ist spiegelglatt, wir erreichen um 22.45 Uhr nach langsamer spritspahrender Fahrt mit unserem Tagesziel Vännersborg den Eingang zum Trollhättan-Kanal. Wir zahlen das Hafenentgelt, schauen uns per Fahrrad noch die Stadt an und dann geht es auch schon in die Kojen.

Donnerstag, 03. Juli 2008

Um 07.00 Uhr bunkern wir nochmals Wasser und 10 Minuten später verlassen wir Vänersborg. Gefrühstückt wird während der Fahrt im Cockpit. Die Schleuse Brinkebergskulle haben wir ohne Wartezeit bereits um 8.20 Uhr passiert. Um 11.45 Uhr liegt auch die Schleusentreppe Trollhättans hinter uns. Das aus dem Vänern abfließende Wasser schiebt uns mit zusätzlich 1-2 Knoten, so dass wir trotz gedrosselter Maschine immer mehr als sechs Knoten über Grund fahren. Um 18.50 erreichen wir Nya Varvet, unseren Zielhafen in Göteborg. Nun kann uns kein noch so schlechtes Wetter einen Strich durch unsere Rechnung machen! Unser Rigger, Hampus Wennerlund arbeitet am Rigg einer Hanse und informiert uns unmittelbar nach unserer Ankunft über den Stand unserer Angelegenheiten. Es sieht offenbar gut aus. Bis Mitte nächster Woche sollte unser neues Rigg stehen.

Das typische über 100 Jahre alte Götakanal-Hotelschiff

Und jetzt sind wir an der Reihe

 

Freitag, 04. bis Sonntag, 06. Juli 2008

Das Wetter ist (noch) gut, wir sind viel unterwegs und besuchen u.a. auch das große Schifffahrts- und Marinemuseum Göteborgs. Ansonsten gibt es keine besonderen Vorkommnisse.

Montag, 07. bis Freitag, 11. Juli 2008

Das Wetter ist wechselhaft geworden. Am Montag liefert Selden tatsächlich, wie zugesagt, den neuen Mast und das komplette Rigg aus. Ein gutes Gefühl. Nachmittag wird ein neuer Mastfuß auf unserem Schiff installiert. Am Dienstag werden die Salinge, die neuen Antennen, Windex und das Windmessgerät installiert und die Maststufen angebracht. Am Mittwoch ist es vormittags dann soweit: Das Rigg wird gestellt und Aquamarin verwandelt sich endlich, nach nur fünf Wochen, wieder in eine Segelyacht. Endlos viele kleine Arbeiten sind noch zu erledigen, vor der Endfertigung der Segel vermisst auch der Segelmacher Peter Lund das neue Rigg, bis am Freitag Mittag auch der letzte Handschlag getan ist. Die Segel sind angebracht, es passt jetzt einfach alles!

Rigger Hampus Wennerlund und Mitarbeiter Mathias

Am Donnerstag holen wir um 09.00 Uhr Clem und Klaus Hoffmann von der Stena-Line-Fähre Kiel-Göteborg ab. Mit Ihnen wollen wir die nächsten Wochen in den schwedischen Westschären verbringen. Wir sind froh, dass die von uns beauftragten Firmen so exakt ihre Termine eingehalten haben und dass unserem gemeinsamen Vorhaben nun auch wirklich nichts mehr im Wege steht.

 

 

 

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